Ein Casting für eine Schauspielschule – so läuft’s ab!
Wenn du dich für eine Schauspielschule bewerben möchtest, gehört ein Casting meistens zum Bewerbungsprozess dazu. Aber wie genau läuft so ein Casting eigentlich ab? Keine Sorge, ich erzähle dir mal ganz locker, was dich da erwartet und wie du dich am besten vorbereitest.
- Anmeldung und Vorbereitung
Bevor es überhaupt zum Casting kommt, musst du dich bei der Schule anmelden. Oft schicken sie dir dann genaue Infos, was du vorbereiten sollst: Meistens brauchst du ein bis zwei Monologe aus Theaterstücken oder Filmen. Manchmal auch kurze Gedichte oder Szenen mit einem Partner. Wichtig ist, dass du Texte auswählst, die zu dir passen und in denen du zeigen kannst, was du drauf hast.
- Der Tag des Castings
Am Casting-Tag selbst kommst du in die Schule oder den Veranstaltungsort. Dort triffst du andere Bewerber – natürlich auch ziemlich aufgeregt. Das Ganze ist oft etwas länger, dauert von ein paar Stunden bis zu einem ganzen Tag. Du checkst erst mal ein, bekommst vielleicht Kaffee oder Wasser und wartest, bis du dran bist.
- Die erste Runde: Vorsprechen
Wenn du aufgerufen wirst, gehst du in den Raum, in dem die Jury sitzt – meistens sind das Schauspielpädagogen, Regisseure oder andere Profis aus dem Theater- und Filmbereich. Sie schauen und hören sich deinen vorbereiteten Monolog an. Dabei geht es nicht nur um deine schauspielerischen Fähigkeiten, sondern auch darum, wie präsent du bist und wie du mit der Situation umgehst.
- Improvisation und andere Übungen
Oft kommt nach dem Vorsprechen noch eine Übung zur Improvisation oder ein kleines Spiel. Hier wollen die Juroren sehen, wie spontan du bist, wie gut du auf unerwartete Situationen reagieren kannst und ob du kreativ bist. Zum Beispiel bekommst du eine Alltagssituation vorgegeben und musst dir spontan eine Szene überlegen oder mit einem anderen Teilnehmer eine kurze Szene spielen.
- Gruppenarbeit
Manche Castings beinhalten auch eine Gruppenphase. Du arbeitest dann mit einigen anderen Bewerbern zusammen an einer kleinen Szene oder Aufgabe. Dabei wird beobachtet, wie teamfähig du bist, ob du dich einbringst und wie du mit anderen zusammenarbeitest. Schauspielerei ist ja oft Teamarbeit, deshalb ist das ein wichtiger Punkt.
- Das Gespräch danach
Nach dem Casting gibt es manchmal noch ein kurzes Gespräch. Die Juroren möchten dich besser kennenlernen – deine Motivation, deine Erfahrungen und deine Ziele. Hier solltest du offen und ehrlich sein und zeigen, warum gerade du an der Schauspielschule lernen möchtest.
- Warten auf das Ergebnis
Das Warten kann echt nervenaufreibend sein. Meistens bekommst du innerhalb einiger Wochen Bescheid, ob du angenommen wurdest. Manchmal gibt es auch mehrere Auswahlrunden, insbesondere bei sehr beliebten Schulen.
Tipps für dein Casting:
– Sei du selbst! Verstelle dich nicht, denn Authentizität kommt am besten rüber.
– Bereite deine Texte richtig gut vor, aber lerne sie nicht einfach nur auswendig – du sollst verstehen, was du sagst.
– Übe Improvisation, das bringt dir Sicherheit.
– Komm pünktlich und sei freundlich zu allen – vom Empfang bis zu den anderen Bewerbern.
– Entspann dich und hab Spaß. Ein Casting ist auch eine Chance, Erfahrungen zu sammeln und zu wachsen.
Fazit
Ein Casting für eine Schauspielschule kann eine spannende und herausfordernde Erfahrung sein. Es geht nicht nur um Talent, sondern auch um Persönlichkeit, Einsatzbereitschaft und Teamfähigkeit. Wenn du dich gut vorbereitest und offen bleibst, kannst du dabei viel lernen – egal, ob es diesmal klappt oder nicht. Viel Erfolg beim Vorsprechen!
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